Wir helfen klassischen Organisationen, agiler zu werden!

Bester Workshop beim Experten-Forum-Stuttgart 2015

Unser Workshop „User Stories für Fortgeschrittene – Überblick und Strukturierung von agilen Projekten“ wurde von den Teilnehmern als der beste des EFS benotet, und war außerdem der am besten besuchte Workshop. Über den 1. Platz mit der Note 1,25 haben wir uns sehr gefreut! Besser geht’s nicht mehr :-)
Wir Referenten (Marco Klemm und Thomas Starz) sind bei so einer Veranstaltung natürlich nur die halbe Miete – die Teilnehmer haben einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet. Vielen Dank dafür! Auch für das tolle Feedback während und nach unserem Workshop. Das EFS hat auch uns sehr viel Spaß gemacht.

Impressionen aus unserem Workshop 'User Stories für Fortgeschrittene - Überblick und Strukturierung von agilen Projekten' beim Experten-Forum-Stuttgart 2015
Impressionen aus unserem Workshop ‚User Stories für Fortgeschrittene – Überblick und Strukturierung von agilen Projekten‘ beim Experten-Forum-Stuttgart 2015

Backlog und User Stories sind allseits im Einsatz. Doch sind beide Techniken nicht gerade dafür bekannt, sich einen guten Überblick über ein Projekt zu verschaffen. Hier sind Sie auf weitere Techniken und den richtigen Einsatz angewiesen. Im Workshop erweiterten wir Ihren bestehenden Werkzeugkasten um effektive Techniken, die ineinander abgestimmt sind. Erarbeitet und beantwortet wurden in unserem Workshop unter anderem die zentralen Fragen:

  • Wie kann ich schnell einen Überblick über große und kleine Projekt herstellen? Und dabei eine möglichst optimale Priorisierung finden?
  • Wie schreibe ich User Stories auf dem richtigen Detailgrad?
  • Wie kann ich die Anforderungen effektiv in meine Teams tragen, um das zu bekommen, was ich haben wollte? Und wie kann ich die Anforderungen effizient prüfen?
  • Wie gehe ich um mit festen Budgets, Scope und Terminen?
  • Wie kann ich den Projektfortschritt für das klassische Projektcontrolling gut verständlich darstellen?
Impressionen aus unserem Worksho 'User Stories für Fortgeschrittene - Überblick und Strukturierung von agilen Projekten'p beim Experten-Forum-Stuttgart 2015
Impressionen aus unserem Workshop beim EFS 2015

Das im Workshop beschriebene Vorgehen hat sich aus der Umsetzung einer Vielzahl von Projekten bewährt. Es kombiniert Methoden des agilen Requirements Engineering mit Techniken aus dem klassischen Anforderungsmanagement und eignet sich für große als auch kleine Projekte. Egal wo Ihr Projekt gerade steht, sind die Techniken auch im Nachhinein einsetzbar, um ihr Projekt auf eine besser verständlichere Basis für alle Beteiligten zu stellen.

Abschlussbild nach unserem Workshop 'User Stories für Fortgeschrittene - Überblick und Strukturierung von agilen Projekten' beim Experten-Forum-Stuttgart 2015
Abschlussbild nach unserem Workshop beim EFS 2015

Das hohe Bewertungsniveau ist übrigens auch bei unseren Trainings an der Tagesordnung: Realtime-Zufriedenheit hier online einsehbar

 

Wenn unser Workshopthema Sie neugierig gemacht hat: ein offenes Intensivtraining dazu bieten wir zweimal im Jahr an. Der nächste Termin dafür mit freien Plätzen ist am 07.-08. März 2016 in Stuttgart – alle Info dazu finden Sie unter https://www.mitblick.de/training/modernes-anforderungsmanagement

 

Agile Releaseplanungen und klassische PM-Erwartungen: Die praktische Umsetzung im Projekt

Workshop mit Michael Paulsen, Karsten Hoffmann und Marco Klemm im Rahmen des Fachgruppen-Abends IT-Projektmanagement in Stuttgart am 12. Dezember 2014, 18.15 Uhr

Die Vorteile des agilen Paradigmas sind weitgehend anerkannt. Im Grunde genommen wissen wir, dass es in der komplexen IT-Welt von heute riskant und unwirtschaftlich ist, nicht agil zu arbeiten. Aber wie schafft man es, ein größeres agil durchzuführendes Vorhaben im Business durchzusetzen und in übergeordnete Managementstrukturen zu integrieren? Manager fragen sich zu Recht: Wie weiß ich bei großen Projekten, wann ich bekomme, was ich benötige, und wie teuer das wird, wenn eine Methodik verwendet wird, die per definitionem nicht mehr als 2-8 Wochen konkret voraus plant?
Ist die Beschränkung auf agile Kurzfrist-Planung nicht fatalistisch und geradezu paradox bei einer Kultur, zu deren Maximen die Optimierung des Kosten-/Nutzen-Verhältnisses von IT-Investitionen auf lange Sicht gehört? Richtig.

Die Lösung dieses scheinbaren Widerspruchs ist agile Releaseplanung. Sie ist quasi die geschmeidigere Schwester der traditionellen Meilensteinplanung und die Mutter der Sprintplanung.

Da dieses Thema sehr komplex ist und sich schwer in einzelne Impulsvorträge zerlegen lässt, wird es an diesem Fachgruppen-Abend IT-Projektmanagement in einem Workshop gemeinsam erschlossen. Der Workshop wird von folgenden Personen gestaltet:

  • Die wirtschaftliche Sicht des Business (Michael “Pul” Paulsen, IT-Berater)
    Aus seiner langjährigen Erfahrung als IT-Bereichsleiter heraus wird Pul aufzeigen, welche Problemstellungen und Hintergründe zu bedenken sind, wenn man agile Vorgehensweisen im Business als Steuerungsinstrument etablieren möchte. Er wird dabei auch auf die Eignung einzelner Prinzipien und Werkzeuge eingehen.
  • Die praktische Umsetzung im Projekt (Marco Klemm – Berater, Coach und Trainer bei mITblick)
    Marco wird aus seiner Beratungspraxis heraus die Anwendung von Prinzipien und Werkzeugen, aber auch deren Grenzen an konkreten Beispielen erläutern.
    Insbesondere geht er darauf ein, wie man verhindert, dass ein traditionelles Projektdenken durch Inkompatibilität die Vorteile des agilen Ansatz unterminiert.
  • Moderation und Ergebnisdokumentation (Dr. Karsten Hoffmann – Leiter Steinbeis-Transferzentrum IT-Projektmanagement)
    Karsten wird den Dialog von Pul und Marco untereinander und mit dem Publikum moderieren und die Ergebnisse strukturiert sammeln.
    Er wird es sich aber sicher auch nicht nehmen lassen, seine eigenen umfangreichen Erfahrungen aus dem Projektmanagement einzubringen.

Fachgruppen-Abend IT-Projektmanagement in Stuttgart am 12. Dezember 2014, 18.15 Uhr

Bester Workshop beim Experten-Forum-Stuttgart 2014

Unser Workshop „Wie Harry agile Techniken in der klassischen Organisation einsetzt“ wurde von den Teilnehmern als der beste des EFS benotet. Über den 1. Platz mit der Note 1,27 haben wir uns sehr gefreut! Wir Referenten sind bei so einer Veranstaltung natürlich nur die halbe Miete – die Teilnehmer haben einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet. Vielen Dank dafür! Auch für das tolle Feedback während und nach unserem Workshop. Das EFS hat auch uns sehr viel Spaß gemacht.

Unser Workshop beim Experten-Forum-Stuttgart 2014: 'Wie Harry agile Techniken in der klassischen Organisation einsetzt'
Unser Workshop beim Experten-Forum-Stuttgart 2014: ‘Wie Harry agile Techniken in der klassischen Organisation einsetzt’

Erarbeitet und beantwortet wurden in unserem Workshop die zentralen Fragen: „Wie passen agile Techniken mit meiner Organisation zusammen? Und wie kann ich das in meiner Organisation zum Fliegen bringen?“

Das hohe Bewertungsniveau ist übrigens auch bei unseren Trainings an der Tagesordnung: Realtime-Zufriedenheit hier online einsehbar

 

Die Auswertung der Teilnehmer-Bewertungen ergab insgesamt ein sehr positives Feedback des Experten-Forum-Stuttgart. Hier die Zusammenfassung der Bewertungen (alle Noten nach Schulnoten):

  • Gesamteindruck des Experten-Forum-Stuttgart: 1,36
  • Nutzen für die Arbeit der Teilnehmer: 1,81
  • Auswahl und Inhalt der Workshops: 1,57
  • Tagungsort und Verpflegung: 1,46

zur Website des Experten-Forum-Stuttgart 2014

 

Wenn unser Workshopthema Sie neugierig gemacht hat: ein offenes Intensivtraining dazu bieten wir zweimal im Jahr an. Der nächste Termin dafür ist am 20.-21. November 2014 in Stuttgart – alle Info dazu finden Sie unter https://www.mitblick.de/training/modernes-anforderungsmanagement

 

Fachgruppen-Abend IT-Projektmanagement in Stuttgart: Projektmanagement klassisch versus agil

Mit über 65 Teilnehmern platzte der Raum aus allen Nähten und war die bestbesuchte Veranstaltung der "Fachgruppe IT-Projektmanagement Stuttgart" seit vielen Jahren. Karsten Hoffmann, Leiter des Steinbeis-Transferzentrums IT-Projektmanagement, hatte uns eingeladen, über unsere Erfahrungen zu berichten, wie wir es schaffen, dass "klassisch-arbeitende" Unternehmen agiler werden.

 

Der Raum im Haus der Wirtschaft war für so viele Leute eigentlich nicht gedacht - und mit den ganzen Stühlen im Raum stellte die Übung für die Teilnehmer eine echte Herausforderung da.

Durchführung der Übung im dichten Gedränge

Aber zum Fachlichen: Wenn wir schon mal einen Workshop mit so vielen Teilnehmern haben, dann lasst uns doch in Eure Projekte schauen. Also haben wir gefragt:

  • Ist Euer Projekt eher klassisch oder eher agil?
  • Und was läuft gut und was läuft schlecht?

Die genannten Faktoren und Argumente waren eher weniger überraschend. Erstaunlich war jedoch die sehr auffällige Verteilung, dass es viele Faktoren gab, die bei agil gut laufen und bei klassisch schlecht. Und im Umkehrschluss: bei agil wurden wenige Nachteile und bei klassisch wenig Vorteile genannt. Die Faktoren und die Verteilung der Faktoren ist in folgender Abbildung zusammengefasst:

fachgruppe-itpm-stuttgart-april-2014-faktoren

fachgruppe-itpm-stuttgart-april-2014-zusammenfassung

fachgruppe-itpm-stuttgart-april-2014-marco-klemm

 

 

Marco Klemm vor versammelter Mannschaft - Thomas Starz schießt das Foto :-)

fachgruppe-itpm-stuttgart-teilnehmer-vorne-april-2014

 

 

So soll es sein: die Teilnehmer stehen vorne und haben was zu sagen

Die Auswertung der Übung finden Sie hier ausführlicher auch als PDF.

Live! von der ReConf 2013

Live von  der ReConf 201312. März 2013 – Gestern noch im Anforderungserfassungs-Workshop beim Kunden, heute zur ReConf 2013 nach München geeilt. Aha, das Hotel kenne ich doch. Hier fand auch die ScrumMed 2012 statt. Die Keynote von Gunter Dueck verpasse ich gerade. Aber: Herr Dueck war trotzdem mein heutiges Highlight. Wie das geht? Mehr dazu gleich…

Mich beschäftigt heute eine konkretere Frage: Ist die agile Projektvorbereitung in der klassischen Anforderungswelt angekommen? Wir werden sehen. Ich freue mich auf Streitgespräche mit den Referenten und Teilnehmern.

Anforderungserfasser = Psychotherapeut?

Aber zunächst einen Ausflug: Ist der Anforderungsmanager gleichzeitig Psychotherapeut? Das hat was von Shizophrenie. Darüber referiert Ralf Bongard. Ich weiß nicht, ob sich die Kunden gerne in der Rolle „Person auf der Couch“ sehen. Herr Bongard adressiert allerdings ein wichtiges Thema: Anforderungsmanagement ist mehr als das Erfassen und Dokumentieren von Anforderungen. Es geht hauptsächlich um Kommunikation. Kernaussagen:

  • Der Kunde ist nicht dann zufrieden, wenn die Spezifikation erfüllt ist, sondern seine Bedürfnisse. Dies erläutert der Referent anhand des Kano-Modells. Sehr gut.
  • Freie Assoziation mit Befragung, Brainstorming und Disney-Strategie. Unter den ersten beiden können Sie sich bestimmt was vorstellen. Der Träumer, der Realist und der Kritiker sind Bestandteil dieses Gedankemodells. Wieder shizophren.
  • Nun sind wir bei den Grundlagen von Schulz von Thun angelagt. Die meisten Anforderungsmanager kennen dies wohl bereits.
  • Jetzt wird es endlich konkret: Unvollständige Prozesswörter und Bedingungen. Damit können wir in der Praxis was anfangen. Mehr über Mängel von Anforderungen finden Sie z.B. hier.
  • Fazit:Zufriedenheit des Kunden hängt vom Erfüllungsgrad seiner Anforderungen ab. Unbewusste Bedürfnisse müssen wir berücksichtigen. Dazu brauchen wir Kommunikationstechniken. Stimmt.

KO-Frage aus dem Publikum: Wie kann ich das dem Einkauf „verkaufen“, dass ich deswegen teurer bin, weil ich gut kommuniziere? :-)

Eine weitere gute Meldung aus dem Publikum: was kann ich tun, damit der Kunde das gar nicht mitkriegt, dass er auf der Couch liegt? Nehmen Sie diesen Gedanken in die Mittagspause mit.

Was machen Sie, wenn nicht die Bedürfnisse einer Person, sondern die Interessen der Organisation im Vordergrund stehen? Gute Antwort, Herr Bongard: zwei Personen, zwei Bedürfnisse und evtl. ein Konflikt.

Fast-Zusammenstoß mit Gunter Dueck

Zusammenstoß mit Gunter DueckNun wieder zu Herrn Dueck, mein heutiges Highlight! Herr Dueck macht sich gerade auf den Heimweg, als wir gerade fast zusammen gestoßen sind. Gott sei Dank habe ich ihn bei diesem Fast-Unfall erkannt! Wir hatten einen netten Plausch über alte IBM-Zeiten. Sie sind ein sehr Netter, Herr Dueck!

User Stories – Genug ist genug ist genug

Nächster Vortrag: User Stories – INVEST is not enough. Für klassische Anforderungs-Erfasser eine gute Einführung in das Thema. Der Vortrag kann natürlich in einer Stunde nicht in die volle Tiefe gehen, aber die Kernaussage kommt rüber: User Stories sind ganz einfach – und genau deswegen so schwierig.

Fragen aus dem Publikum: Welche Tools können für User Stories eingesetzt werden :-) Das ist wohl der Klassiker.

Stefan Sturm von der IREB

ireb-stefan-sturm-marco-klemmDarf ich vorstellen? Auch Stefan Sturm, Geschäftsführer der IREB GmbH, Karlsruhe, ist da. Hallo Herr Sturm! Die IREB ist das International Requirements Board und verfolgt das Ziel, international anerkannte Lehrpläne und Prüfungen bereit zu stellen und damit die Standardisierung der Aus- und Weiterbildung im Requirements Engineering zu fördern. Eine Vielzahl von Beteiligten haben ganze Arbeit geleistet, das Ergebnis ist beeindruckend.

Wussten Sie, dass mITblick anerkannter Trainings-Provider der IREB ist? Dazu für Sie demnächst spannende Neuigkeiten! Das wird wirklich spannend!

Mittagspause…

Agilität und Requirements Engineering – Ein Streitgespräch

Rainer Grau und Kim Lauenroth scheuen keine Konflikte und tragen die fachliche Diskussion vor Publikum aus. Agil und Requirements Engineering – passt das zusammen? Auch die Teilnehmer sind in die Diskussion involviert: „Wir machen das genau so, wir setzen Scrum und agil ein. Und wir haben genau das Problem: wir müssen vor dem Projekt sagen können, was es kostet und wie lange es dauern wird.“ Herr Grau erwähnt, dass man dieses Problem durch die passenden Rahmenverträge adressieren kann. Das deckt sich mit meiner Erfahrung: gut-abstrahiert-definierte Ziele ermöglichen den notwendigen Handlungsspielraum, Anforderungsänderungen zuzulassen, und trotzdem das Budget fixieren zu können.

Anmerkung von mir, was nicht in dem Vortrag erwähnt wurde: wichtig ist bei „agilen Verträgen“ die Spielregeln zu definieren.

Impact Mapping – Neues agiles Tool?

Der Vortrag ist nicht so stark. Ich möchte dennoch kurz ein Tool vorstellen, welches wohl die Wenigsten kennen sollten: Impact Mapping. Das ist eine strategische Planungshilfe, die forcieren soll, dass wir nicht einfach „Features“ entwickeln, sondern ein Produkt herstellen, welches „Impact“ hat. Der zweite Teil des Namens leitet sich von „Mindmapping“ ab.

Der Clue ist, das Feature bzw. das „Was“ an den Schluß einer Argumentationskette zu setzen. Stattdessen fragen wir zuerst, warum machen wir das überhaupt, gefolgt von wer und wie macht etwas:

  1. Warum machen wir etwas?
  2. Wer kann uns helfen, das Ziel zu erreichen?
  3. Wie setzen wir es um?
  4. Was können wir machen, damit das Ziel umgesetzt wird?

Na, dann versuchen wir doch mal ein Beispiel:

  1. Warum sollten wir Impact Mapping einsetzen?
    Weil es angeblich hilft, bessere Produkte zu erstellen.
  2. Wer kann uns helfen, Impact Mapping einzusetzen?
    Ein Buch.
  3. Wie hilft uns das Buch, Impact Mapping einzusetzen?
    Indem es Grundlagen vermittelt und Beispiele gibt.
  4. Was können wir tun, um Impact Mapping einzusetzen?
    Wir tun es.

Entscheiden Sie jetzt selbst: war das hilfreich?

Agil bleiben mit vielen Teams

Der Vortrag stellt einen Erfahrungsbericht dar, der zeigen soll, wie man in einem großen Projekt agil bleibt. Zunächste stellen die beiden Referenten die Projektstruktur dar (16 Teams, mehrere Product Owner, Chefarchitekt, etc.). Zwei Punkte möchte ich als Anregung für Sie herausgreifen:

Story Time: Hierbei handelt es sich um ein zusätzliches Scrum-Meeting, in dem der Product Owner zusammen mit dem Entwicklungsteam zukünftige User Stories bespricht. „Zukünftig“ heißt hier User Stories, die erst nach dem aktuellen Sprint in der Pipeline stehen. Der Vorteil davon ist, dass der PO frühzeitig Feedback von den Entwicklern bekommt, um seine Anforderungen und Funktionalität schärfen zu können. Gleichzeitig bekommen die Entwickler einen Überblick, was demnächst ansteht und können dies bereits bei z.B. Architektur- und Design-Entscheidungen besser berücksichtigen.

Features: Grundlage für fast alle agilen Projekte sind User Stories zur Anforderungserfassung. Wenn die Projekte zu groß werden, können User Stories für die Kommunikation zu feingranular sein. Wir benötigen ein Konzept, welches auf übergeordneter Ebene die Kommunikation erleichtert. Die Referenten stellen eine Konzepthierarchie vor: Epics, Features, User Stories und Tasks.

Resümee

So, ein Tag neigt sich dem Ende zu. Die ReConf ist durchaus gelungen.Ich habe viele gute Kollegen und Bekannte wiedergesehen.

Mein Resümee: Die agile Projektabwicklung ist auch in der klassischen Anforderungswelt angekommen! User Stories, Epics, Backlogs werden dort als selbstverständliche Vokabeln verwendet. Was heißt das nun für Requirements Ingenieure und Businessanalysten? Sie sollten sich mit den „neuen“ Konzepten vertraut machen.

Ein Kritikpunkt allerdings bleibt: die Themen reduzieren sich auf einzelne Konzepte, die hauptsächlich aus Scrum bekannt sind. Wirkliche, ganzheitliche Lösungsansätze habe ich nicht gesehen. Das ist noch ein langer Weg, insbesondere für die Projektvorbereitung, die in Scrum viel zu kurz und in klassischen Projekten viel zu detailiert kommt. Hier setzen wir mITblicker an.

Beste Grüße,
Marco Klemm

GUI&DESIGN am 11.-12. Dezember 2012 in Berlin

gui-designFachkonferenz rund um grafische Benutzeroberflächen

Die agile Anforderungserfassung gewinnt in allen Bereichen eine immer größere Bedeutung. So natürlich auch in Projekten, in denen professionelles UI-Design und User Experience im Fokus stehen. Auf der GUI&DESIGN Fachkonferenz sind wir eingeladen, über unsere Praxiserfahrungen von agiler Anforderungserfassung für oberflächen-zentrierte Anwendungsentwicklungen zu sprechen.

Agile Anforderungserfassung für UIs – Story Maps und User Stories mit Mockups kombinieren

Der praxisorientierte Vortrag legt den Fokus auf die Erfassung des „gewünschten Verhaltens eines Systems“: Wir stellen eine Möglichkeit vor, die Anforderungen einer UI-intensiven Anwendung mit User Stories zu erfassen, mit Story Maps für die Umsetzung zu priorisieren und wie Sie diese Techniken mit Mockups optimal kombinieren.

Weitere Informationen

  • GUI&DESIGN Fachkonferenz 11./12. Dezember in Berlin
  • Weiterführende Links zum Thema Usability von Prof. Astrid Beck
  • und natürlich unser aktuelles Training zum Thema Agiles Anforderungsmanagement

CyberForum e.V. – Roundtable Projektmanagement am 3. Mai 2012

Projektstatus zur Projektplanung – Kann man das Bauchgefühl in Zahlen fassen?


AUSGEBUCHT – Nachdem bereits bei unserem Vortrag für die GPM Stuttgart der Raum aus allen Nähten platze, ist diese Veranstaltung leider wieder ausgebucht.
Möchten Sie dennoch mehr über unsere Aktivitäten erfahren oder auf die Warteliste? Dann melden Sie sich doch einfach. Wir sind für Sie da: kontakt@mitblick.de


mITblick Projektstatus -  Bauchgefühl in ZahlenProjektleiter, Berater und Auftragnehmer stehen vor der Herausforderung, einerseits Auftraggeber/Kunden/Management möglichst objektiv über den Projektstatus zu informieren und andererseits, die Projektteams durch Führung und Steuerung zu unterstützen.

Entscheidende Voraussetzung für beide Aufgaben ist es, genaustens über den Ist-Stand Bescheid zu wissen. Dabei sind nicht nur die harten Fakten wie z.B. die Wirtschaftlichkeit maßgebend, sondern besonders die qualitativen (fälschlicherweise als „weich“ bezeichneten) Faktoren, die den Projektverlauf entscheidend beeinflussen.

Aber: Wie misst man qualitative Faktoren wie die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber, die Unterstützung durch das Management, die Teamleistung oder den wahrgenommenen Nutzen des Kunden? Wie können diese belastbar und nachvollziehbar dargestellt werden? Und wie hilft die Kenntnis dieser Faktoren, den Projektverlauf in die gewünschte Richtung zu lenken?

Diese kniffligen Fragestellungen werden im RoundTable diskutiert. Dipl.-Inform. Marco Klemm wird hierzu griffige Beispiele einbringen.

Im RoundTable erfahren Sie:

  • warum klassische und agile Statusreports nicht ausreichend sind,
  • warum traditionelle Projektplanung unter Berücksichtigung von nur „harten Fakten“ oft scheitert,
  • Tipps und Best Practices für ihre eigene Gestaltung des Projektstatus zur zielgerichteten Projektplanung.

GPM Stuttgart am Dienstag, 20. März 2012

Knifflige Projektsituationen – wie erfolgreiche Projektleiter die Situation meistern

AUSGEBUCHT – Diese Veranstaltung hat die maximale Teilnehmerzahl erreicht.
Möchten Sie an einer ähnlichen Veranstaltung teilnehmen oder auf die Warteliste? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: kontakt@mitblick.de

Jeder von uns hat sie irgendwann in seinem Berufsleben durchgemacht: Knifflige Projektsituationen, bei denen es um den Erfolg des Projektes, weitreichende Entscheidungen, oder gar um den eigenen Kopf geht. Was machen erfolgreiche Projektverantwortliche in solchen Situationen? Wie meistern sie diese? Und wann funktioniert es?

In den über 50 Projekten, die wir in den letzten zwei Jahren analysiert haben, mussten viele knifflige und komplexe Situationen gelöst werden. Fast immer waren die folgenden Punkte entscheidend:

  1. Situation schnell und richtig einschätzen
  2. Den größten Engpass identifizieren
  3. Die entscheidende Maßnahme finden
  4. Nicht-anfechtbare Argumentations- und Kommunikationsunterstützung entwickeln

Marco Klemm wird seine Vorgehensweise anhand von zahlreichen Beispielen aus realen Projekten vorstellen und diskutieren. Sie erhalten eine wertvolle Orientierungshilfe, die Sie für Ihre eigenen kniffligen Projektsituationen nutzen können.

mITblick auf der ScrumMed 2012 in München

Alternative Medizin für Vorprojekte

Scrum, als agiles Managementframework zur Entwicklung von Software, beschränkt sich sehr oft auf den Erstellungsprozess der Software. Agile Methoden kommen typischerweise erst dann zur Geltung, wenn das Rahmenwerk schon steht.

In der Abwicklung von Projekten im Gesundheitswesen ist man mit einem stark regulierten Umfeld (z.B. FDA, gesetzliche Rahmenbedingungen im Zulassungsumfeld, ISO‐Zertifizierungen) konfrontiert. Die Antwort ist ein phasenorientiertes Vorgehen, verbunden mit einem hohen Aufwand im Erstellen von Dokumenten (Lasten‐ und Pflichtenheft, Statusreports).

Auch im regulierten Umfeld sieht man sich mit ändernden und teilweise unbekannten Anforderungen konfrontiert, die bei Vertragserstellung zwischen Auftraggeber und Dienstleister noch nicht bekannt sein können. Diese traditionelle Vorgehensweise birgt eigentlich ein zu hohes Restrisiko ‐ obwohl man gerade genau das vermeiden will.

Zu diesem Thema werden wir auf der ScrumMed 2012 in München referieren. Wir freuen uns Sie zu sehen.

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